Das Comeback vom Feierfuchs?


Datum: 12.11.2019 14:37

Die allseits geliebte und gehasste Datenkrake Gugel möchte in ihrem Brauser, die Möglichkeit, nerviger Internetwerbung mittels Adblockern eine Sonderbehandlung zukommen zu lassen, deutlich einschränken.
Das hieße dann wohl, dass das Internet auf richtigen Computern genauso unterträglich wie wie auf Androiden ist.

Vielleicht hat der Feierfuchs, dann ja ein Comeback.
Der Browser, der einst die Netzwelt von der IE-Seuche befreite, steckt ja im Moment in der Krise.

Auch ich habe mal den Firefox genutzt. Ich bemühe mich, Technik, so lange wie möglich zu nutzen, so ist mein Desktop PC mittlerweile 6 Jahre alt und mein Laptop 9 Jahre. Letzteren nutze ich jedoch kaum noch, da wenn ich nicht gerade ernsthafte Arbeit unterwegs erledigen muss, meistens mein iPad reicht.
Der Feierfuchs wurde auf meinen nicht gerade Highend PCs in Sachen Startgeschwindigkeit und Performance allgemein immer schlimmer.
Dann gab es diverse Bloatware Beglückungsideen seitens Mozilla wie z.B. Firefox Hello, und Mozilla hat sogar Spyware! des Burda Verlags in Firefox verbaut.

Aber wem erzähle ich das in einem Land, wo sogar Regierungsbehörden keinerlei Bedenken haben, Windows 10, welche so ziemlich unvereinbar mit der gesamten DSGVO ist, für die Verwurstung kritischer Daten zu verwenden. Aber hey, Microsoft ist alternativlos und aus Trumpistan. Die dürfen sich über geltende Gesetze hinaus setzen, bzw. schauen wir da mal nicht so genau hin. Wer gut schmiert der gut fährt, hat man ja beim VW-Abgasskandal gesehen.

Da der Feierfuchs jedoch nicht alternativlos ist, bekommt Mozilla das zu spüren.

Nun, es kommt auf den Grad der Einschränkungen an.
Wenn es so ist, dass man nur unaufdringliche Text-Werbung (Google Adwords) sieht, dann kann ich noch damit leben, bzw. diese einfach ignorieren und die werbenden Firmen boykottieren.

Wenn ich dann jedoch nerviges Geblinke oder gar äußerst dubiose und kriminelle Werbung ("Sie sind der tausendenste Besucher, Sie haben ein Auto gewonnen!", "Ihr Computer ist zu 104 % schwer mit Viren infiziert. Laden Sie sich jetzt $dubiosesFakeAntivirenProgramm gratis herunter!") ertragen muss, werde ich Google Chrome nach /dev/null bzw. in den Papierkorb verschieben und wieder zu Feierfuchs zurückkehren. Eine Alternative wäre evtl auch Opera, wenn die es nach ihrem absolut lächerlichen "Reboot" mit Version 15 vor einigen Jahren geschafft haben, wieder einen full featured Browser auf den Markt zu bringen.

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