Sind die bei der Linux Foundation eigentlich noch ganz dicht?


Datum: 31.12.2018 00:23

Da das klassische Open-Source Geschäftsmodell, die Software kostenlos anzubieten und dann mit kostenpflichtigen Support und Anpassungen Geld zu verdienen in den meisten Softwaresparten im Endanwender-Bereich nicht funktioniert, halte ich es ja für eine lobenswerte Sache an Organisationen die zur Entwicklung von freier Software beitragen und diese zu unterstützen.

So habe ich z.B. schon mal ein paar Euronen für GIMP springen lassen oder auch für nicht freie Donation Ware wie z.B. an MyPhoneExplorer, einem für mich unverzichtbaren Tool zur Synchronisierung von Android-Geräten mit einem PC.

Nun gehe ich auf die Donate Seite der Linux Foundation und was müssen meine Augen im kleingedruckten da erschreckenderweise lesen?

  1. 100% of donations received go towards funding diversity programs.

What the actual fuck?!
Es gibt nun wirklich tausend! technische! Baustellen im Linux-Kernel und allgemein im Open Source Software Bereich und diese fucking Stiftung investiert ALLE! fucking spenden in irgendwelchen Diversity Bullshit?

Ich stecke gerade in einer Zwickmühle. Alle Windows-Versionen nach Windows 7 sind für mich unbenutzbar, habe eigentlich überlegt, dass ich, sobald es aus sicherheitsgründen zu riskant wird, weiterhin Windows 7 zu nutzen, auf meinem Haupt-PC auf Xubuntu umsteige. Da die offizielle macOS Portierung von FL Studio ursprünglich auf WINE basierte wird FL Studio somit sicher auch auf Linux gut damit funktionieren, womit die letzte Hürde fällt.

Wenn ich nun allerdings sowas lese, habe ich da allerdings so meine Zweifel, ob Linux eine zukunftssichere Lösung ist.
Was bleibt als Alternative? Die BSDs sind auch SJW verseucht. Apple ist zu teuer. Ich habe keine reichen Eltern. Bei RISC OS scheiterts schon an einem gescheiten Browser, Musik machen kann ich damit bestimmt vergessen.

via Danisch.de

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